Flowers for Alberto wurden vor 10 Jahren von enthusiastischen Amateurmusikern aus Luzern gegründet. Seither treten sie immer mal wieder in Musikrestaurants oder an kleineren Musikfestivals in der Innerschweiz auf. Die Band pflegt ein buntes Repertoire von Ska- und Rocksteady-Nummern, wie sie in den späten Fifties in den Jamaikanischen Dancehalls gespielt wurden.
In diesem Musikstil mischten sich damals die jamaikanischen Rhythmen mit Rhythm‘n Blues, Jazz und Gospel aus den USA. Später entwickelte sich daraus der Reggae, den vor allem Bob Marley weltweit populär machte. Aber auch einige Titel aus den Ursprüngen haben es in den 80er Jahren – dank Interpreten wie Blondie, Madness oder Boney M. – bis an die Spitzen der internationalen Charts geschafft. In der Folge erlebte der Ska immer wieder verschiedene Revivals. Durch Kreuzungen mit anderen Musikstilen wie Punk, Funk, HipHop oder Jazz bildeten sich dabei die unterschiedlichsten Spielarten.
Flowers for Alberto orientieren sich mehrheitlich am Ska-Jazz und an den traditionellen Nummern aus den Fifties. Die eigenen Arrangements sind auf den Bläsersatz aus Saxophon, Trompete und Posaune ausgerichtet, die Rythmsection mit Basstuba, E-Gitarre und Schlagzeug sorgt für den typischen Offbeat-Charakter einer Ska-Band. Im Zentrum der Band aber steht die begeisternde Sängerin Nadja Vogel aus dem aargauischen Unterentfelden, die durch den Auftritt im Café SEIN zu ihrer Premiere im heimatlichen Aargau kommen wird.

